Forschungsrating

2011: Erlanger Chemie im weltweiten Publikationsranking erfolgreich

Forscherinnen und Forscher des Departments Chemie und Pharmazie gehören zu den meistzitierten Wissenschaftlern in Deutschland

Die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Departments Chemie und Pharmazie genießt höchste Anerkennung bei Forschern in aller Welt. Das belegt die aktuelle Veröffentlichung des Taiwan Scientific Papers Rankings. Das Ranking zählt die wissenschaftlichen Publikationen und vor allem, wie häufig diese weltweit zitiert wurden. Unter den Top Universitäten Deutschlands nehmen die Wissenschaftler der Erlanger Chemie den Platz 2 (2010: Platz 4) ein. Nur die Technische Universität München konnte sich in der Gesamtbewertung knapp vor den Erlangern behaupten. Gemessen am H-Index sind die Erlanger Chemiker deutschlandweit sogar führend. Der H-Index (Hirsch-Index) ist ein bibliometrisches Maß, welches die Zitationshäufigkeit der Publikationen eines Autors zu einem Zeitpunkt berechnet und oftmals zur Bewertung der wissenschaftlichen Leistung herangezogen wird.

Im internationalen Vergleich nimmt die Erlanger Chemie mit Platz 50 (2010: Platz 67) unter den TOP 300 eine Spitzenposition ein. Im Vergleich zu anderen europäischen Forschungsinstitutionen wird ein hervorragender 10 Platz belegt. Unter den deutschen Universitäten ist mit Platz 49 nur die TU München im internationalen Vergleich knapp vor der Erlanger Chemie platziert. Der Erfolg der Erlanger Chemie beim Taiwan Scientific Papers Ranking spiegelt die beeindruckende Zahl an Veröffentlichungen am Department in international renommierten Fachpublikationen wider. Dies unterstreicht sowohl die Aktualität als auch die internationale Beachtung der chemischen Forschung an der FAU. Es unterstreicht die Führungsposition der Erlanger Chemie bei der Drittmitteleinwerbung.

Ähnlich gut schnitt die FAU im Bereich der  Materialwissenschaften ab. Mit Platz 3 im deutschlandweiten Vergleich und Platz 74 im internationalen Vergleich wurden auch hier Spitzenpositionen eingenommen.

Die FAU ist im Taiwan Scientific Papers Ranking die siebtbeste deutsche Universität und nimmt im internationalen Vergleich Platz 146 ein. Außerdem gehört die Universität in der Mehrzahl der untersuchten Forschungsfelder und Einzeldisziplinen zu den TOP 10 der deutschen Universitäten. Im Vergleich der Forschungsfelder gehören die Technik- und die Naturwissenschaften sowie die Medizin an der FAU laut Taiwan Scientific Papers Ranking zu Gewinnern in Deutschland: Die Technikwissenschaften (inkl. Informatik) erreichen Platz 4, die Naturwissenschaften Platz 5, die Klinische Medizin belegt Platz 10.

Seit 2007 rankt der taiwanesische Higher Education Evaluation & Accreditation Council of Taiwan (HEEACT) wissenschaftliche Veröffentlichungen von 500 Top Universitäten. Das Ranking basiert auf Statistiken wissenschaftlicher Arbeiten und konzentriert sich auf drei große Kriterien - Forschungsproduktivität, Forschungseinfluss und Spitzenforschung.

Links:

Ranking-Ergebnisse 2011:

Ranking-Ergebnisse aus 2010:

2010: Exzellente Forschung in Erlangen wiederholt bestätigt

CHE-Excellence-Ranking bestätigt erneut Bestleistungen in Chemie

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zählt in Chemie europaweit zu den Top-Adressen für Masterstudierende und Promovierende. Das hat das Excellence-Ranking 2010 des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ergeben. Es stuft die Fächer Chemie und Physik an der FAU als besonders forschungsstark und international orientiert ein. Das Department Chemie und Pharmazie der FAU erreichte damit erneut exzellente Werte bei der Anzahl der Publikationen sowie der Anzahl der Zitationen. In der Fachbereichsbefragung belegte die Chemie im europäischen Vergleich den Spitzenplatz: 7 von 11 Indikatoren wurden mit Bestnoten bewertet, wie die Anzahl der internationalen Wissenschaftler und Doktoranden und das zahlenmäßige Verhältnis von Männern und Frauen, auf Ebene der Studierenden, Promovierenden und des Lehrkörpers.

„Wir sind sehr stolz auf die Positionierung der Friedrich-Alexander-Universität in diesem Ranking“, sagt der Vizepräsident der Universität, Prof. Dr. Hans-Peter Steinrück. „Die Noten zeigen, dass sich die FAU nicht nur als deutsche Spitzenuniversität in Chemie und Physik etabliert hat, sondern auch im internationalen Vergleich überzeugt.“

2009: DFG-Ranking: Erlangen auf Platz 1

DFG-Ranking 2009Ergebnis Forschungsrating DFG-Drittmittel 2006

Die chemische Forschung an der Universität Erlangen-Nürnberg nimmt in Deutschland den Spitzenplatz im jüngst veröffentlichten Förder-Ranking (2009) der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein. Damit verbessert sich die Erlanger Chemie im Vergleich zum Ranking von 2006, in dem sie mit 11,3 Mio. € den zweiten Platz belegte.

Anhand der Berechnungen der DFG liegt die absolute Bewilligungssumme der Drittmittel der Erlanger Chemie bei 17,3 Mio. Euro und damit weit vor Heidelberg (16 Mio. €),  Frankfurt / Main (15 Mio. €) und München (TU 14,4 Mio. €, LMU 13,2 Mio. €).

Das Ranking  verdeutlicht die zentrale Stellung, die die chemische Forschung an der Universität Erlangen-Nürnberg einnimmt. Insgesamt liegen die Naturwissenschaften auf Platz 11, die gesamtuniversitäre Auswertung bescheinigt der Universität Erlangen-Nürnberg immerhin den achten Rang. Mehr als die Hälfte der Fördermittel in den Naturwissenschaften fließen in die chemische Forschung, insbesondere in die Molekülchemie.

Weitere Informationen sowie eine Gesamtauswertung des Rankings von 2009 finden Sie auf der Webseite des DFG-Förder-Rankings 2009.

Links: Fächerlandkarte 2009 (PDF), Ranking 2009 (PDF)

2008: Wissenschaftsrat vergibt Bestnoten für Erlanger Chemie

Ergebnis Forschungsrating Wissenschaftrat 2008

Durchwegs sehr gute und exzellente Bewertungen erhielt die Forschung der Erlanger Chemie bei den in den letzten Jahren von unabhängigen Beurteilern veröffentlichten Studien.

Der Wissenschaftsrat bescheinigte 2008 der Universität Erlangen-Nürnberg im Fach Chemie ein hervorragendes Forschungsprofil. Damit gehört sie zu den fünf besten Universitäten in Deutschland. Insgesamt wurden 77 Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen miteinander verglichen. Die Gutachter bewerteteten dabei nicht allein nach quantitativen Kriterien, sondern auch nach der Qualität der Forschung.

Die Bewertung des Wissenschaftsrats zeigt (siehe Grafiken), dass die Effektivität, also die Aktivität, Produktivität und der Ruf der Forscher sowie die Effizienz, also der Beitrag der Forschungseinrichtung zum allgemeinen wissenschaftlichen Fortschritt im Verhältnis zum Aufwand, jeweils exzellent sind.

Ergebnis Forschungsrating Wissenschaftrat 2008Die Qualität der Forschung sowie die Förderung der Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen und der Wissenstransfer in andere gesellschaftliche Bereiche erlangten im Rating ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis.

Dies verdeutlicht sich ebenfalls durch die Teilnahme an zwei Exzellenzprogrammen, durch die die Erlanger Chemie eine besondere Förderung erhalten hat.

Der Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials ist Teil der Exzellenzinitiative des Bundes, außerdem wurde die Graduiertenschule Molecular Science mit Fördergeldern des Programms "Bayern exzellent" vom Bayerischen Staat initiiert.

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