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Der mittlere Aktivitätskoeffizient einer wässrigen HCl-Lösung soll anhand der Spannung einer galvanischen Zelle ohne Überführung bestimmt werden.
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Für die Halbzellenreaktionen der Wasserstoffelektrode formuliert man die Nernstsche Gleichung folgendermaßen:
bzw.
Das Halbzellenpotential des Redoxpaars
ist
Bei der verwendeten Silberelektrode handelt es sich jedoch um eine Elektrode zweiter Art. Die Silberionen werden hier in Form des schwerlöslichen Salzes AgCl dargeboten, d.h. das Gleichgewicht
liegt weit auf der rechten Seite. Die Konzentration bzw. Aktivität an freien
-Ionen ist daher sehr gering und läßt sich anhand des Löslichkeitsproduktes ermitteln.
Das Potential der Silber-Silberchlorid-Elektrode läßt sich also folgendermaßen unter Berücksichtigung der Gleichungen (37) und (39) formulieren.
Die ersten beiden Terme werden zum Standardpotential der Silber-Silberchlorid-Elektrode zusammengefasst.
Die Elektromotorische Kraft der Kombination beider Halbzellen ergibt sich aus der Differenz der Halbzellenpotentiale.
oder kurz
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Nun setzt man anstelle der Aktivitäten das Produkt aus Aktivitätskoeffizient und Konzentration ein und berücksichtigt weiterhin, daß das Produkt der Aktivitätskoeffizienten
und
gleich dem mittleren Aktivitätskoeffizienten
ist. Durch den Übergang zum dekadischen Logarithmus erhält die Nernst Gleichung für die Zelle bei 298K die folgende Form:
Durch Anwendung des Debye-Hückelschen-Grenzgesetzes erhält man einen Zusammenhang zwischen dem Potential der Zelle und der Ionenstärke.
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Bei Kenntnis von können ausgehend von Gleichung (44) die mittleren Aktivitätskoeffizienten bestimmt werden.
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