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Über den Photomultiplier

Der wohl bekannteste emissive Detektor ist der Photomultiplier, bei dem die Photokathode unter Lichteinwirkung Elektronen aussendet, die in einem Dynodensystem vervielfältigt werden. Anschließend werden die Elektronen an der Anode des Detektors aufgefangen und ergeben ein Potential gegenüber der Kathode des Photomultipliers. Folgendes Schaubild soll den schematischen Aufbau eines Photomultipliers verdeutlichen:

Abhängig vom Kathodenmaterial werden Photomultiplier für Wellenlängenbereiche von 150 nm bis 1000 nm hergestellt. Die Photomultiplier (oder Sekundärelektronenvervielfacher) zeichnen sich durch ein gutes Verhältnis von Signal zu Rauschen aus, engl. "Signal to noise ratio, S/N-ratio". Auch sind sie dem einfallenden Licht linear in ihrer Ausgangsspannung. Verstärkungsfaktoren im Bereich bis zu 10000000  sind keine Seltenheit. Für die Dynoden kommen Legierungen aus Gallium, Arsen und Indium in Frage - genaue Zusammensetzungen sind natürlich das Betriebsgeheimnis der jeweiligen Hersteller.